Allgemeine Geschäftsbedingungen

Hans-Jürgen Papier Rechtsanwälte · Stand: 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Hans-Jürgen Papier Rechtsanwälte, Valeska-Gert-Straße 5, 10243 Berlin (nachfolgend „Kanzlei") und ihren Mandanten im Zusammenhang mit der Rückabwicklung von Kaufverträgen über Faksimiles sowie der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.


§ 2 Vertragsgegenstand

Die Kanzlei erbringt rechtliche Dienstleistungen zur:

  • Prüfung von Kaufverträgen über Faksimile-Werke auf Rückabwicklungsmöglichkeiten
  • Geltendmachung von Widerrufsrechten bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung
  • Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen wegen arglistiger Täuschung
  • Außergerichtlichen und gerichtlichen Vertretung der Mandanten

Die Erstberatung sowie die schriftliche Einschätzung der Erfolgsaussichten sind für den Mandanten kostenlos und unverbindlich.


§ 3 Vergütung / Erfolgshonorar

Die Kanzlei arbeitet ausschließlich auf Erfolgshonorarbasis. Im Falle des Nichterfolgs entstehen dem Mandanten keinerlei Kosten.

Im Erfolgsfall beträgt das Honorar 10 % des tatsächlich zurückgeholten Betrages, zuzüglich etwaiger tatsächlich angefallener Auslagen (z.B. Gerichtskosten, Sachverständigengebühren, Zustellungskosten).

Auslagen werden dem Mandanten nur dann in Rechnung gestellt, wenn sie tatsächlich entstanden und nachweisbar sind. Über anfallende Auslagen wird der Mandant vorab informiert.

Als Erfolg gilt die vollständige oder teilweise Rückerstattung des gezahlten Kaufpreises bzw. die rechtskräftige Rückabwicklung des Kaufvertrages.


§ 4 Pflichten des Mandanten

Der Mandant verpflichtet sich:

  • Alle für die Bearbeitung des Falles erforderlichen Unterlagen (Kaufvertrag, Widerrufsbelehrung, Zahlungsbelege) vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen
  • Die Kanzlei unverzüglich über alle relevanten Änderungen des Sachverhalts zu informieren
  • Alle Kommunikation mit der Gegenseite über die Kanzlei abzuwickeln, sobald das Mandat erteilt wurde

§ 5 Mandatserteilung und Kündigung

Das Mandatsverhältnis kommt durch schriftliche oder elektronische Auftragserteilung zustande. Beide Parteien können das Mandatsverhältnis jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen kündigen.

Im Falle der Kündigung durch den Mandanten nach bereits erbrachten Leistungen kann die Kanzlei eine angemessene Vergütung für die bis dahin geleistete Arbeit verlangen, sofern dies im Einzelfall vereinbart wurde.


§ 6 Vertraulichkeit und Datenschutz

Die Kanzlei behandelt alle Informationen des Mandanten vertraulich. Es gelten die gesetzlichen Verschwiegenheitspflichten für Rechtsanwälte gemäß § 43a BRAO.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung und den Vorgaben der DSGVO.


§ 7 Haftung

Die Kanzlei haftet für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln entstehen. Eine Haftung für den Ausgang des Verfahrens oder die Durchsetzbarkeit von Ansprüchen wird nicht übernommen, da dies von der Entscheidung unabhängiger Gerichte und Behörden abhängt.


§ 8 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Berlin, soweit gesetzlich zulässig.


§ 9 Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/

Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


§ 10 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.